© Gemeinde Schwalmtal

B2B Case Study / Kommune & Erinnerungskultur

Schwalmtal macht Ortsgeschichte digital sichtbar

Fünf APHEUM Frames im Rathaus verbinden historische Fotografien aus der Bevölkerung mit den Geschichten, die über QR-Codes direkt am Bild abrufbar sind. So wird aus persönlicher Erinnerung ein öffentliches Kulturgut.
5 APHEUM Frames im Rathaus-Foyer
Alle 3 Tage Bilderwechsel, zentral gesteuert
WLAN Datenübertragung, ohne Kabel
Eröffnung Ende Juni 2026

Ausgangslage

Ohne Kontext bleibt ein Foto nur ein Foto

Die Gemeinde Schwalmtal wollte nicht nur historische Bilder zeigen. Entscheidend war der Zusammenhang: Wer ist auf dem Foto zu sehen? Welcher Ort ist gemeint? Welche Erinnerung verbindet eine Familie, ein Verein oder eine Nachbarschaft mit diesem Moment?

Über QR-Codes neben den APHEUM Frames können Besucherinnen und Besucher die Geschichten zu den jeweiligen Bildern abrufen. Dadurch wird jedes Motiv Teil einer größeren Erzählung und private Erinnerung wird für die Gemeinschaft zugänglich.

Der QR-Code macht aus dem Bild einen Erinnerungsraum.

Besucher lesen und besprechen die Geschichten zu historischen Fotografien im Rathaus Schwalmtal. © Gemeinde Schwalmtal

Lösung

Ein Ausstellungsformat, das Bilder und Geschichten zusammenführt

APHEUM by Newstyle entwickelte gemeinsam mit der Gemeinde ein Format, das Fotografien nicht wie flüchtige Screen-Inhalte zeigt, sondern wie gerahmte Bilder im Raum wirken lässt. Die technische Ebene bleibt zurückhaltend, während Bild, QR-Code und Geschichte zusammen eine neue Form kommunaler Erinnerungskultur bilden.

Drei Ebenen. Ein System.

01

APHEUM Frames

E-Paper-Fotorahmen zeigen Fotografien wie gerahmte Prints: nicht selbstleuchtend, ruhig und auf konzentrierte Bildbetrachtung ausgelegt.

02

Zentrale Plattform

Inhalte werden verwaltet, den einzelnen Frames zugeordnet, zeitlich geplant und in festgelegten Rhythmen erneuert.

03

Digitale Vertiefung

QR-Codes am Bild öffnen persönliche Erinnerungen, Namen, Orte, Zeitangaben und weiterführende Informationen.

Vom Inhalt zur Ausstellung

01

Kuration aus der Bevölkerung

Der Auftakt basiert auf eingereichten Fotografien, Erinnerungen und Geschichten aus Schwalmtal.

02

Fünf hochwertige Frames

Die APHEUM Frames fügen sich als ruhige gerahmte Objekte in das Rathaus-Foyer ein.

03

Ausspielen

Neue Inhalte zentral per WLAN an die APHEUM Frames übertragen und im Raum veröffentlichen.

04

Kontext per QR-Code

Zu jedem Motiv können Besucherinnen und Besucher die Erinnerungen, Hintergründe und persönlichen Geschichten direkt am Bild abrufen.

05

Fortschreiben

Neue Themen, Beiträge und ergänzende Informationen aufnehmen, ohne die Ausstellung physisch neu zu produzieren.

Technik im öffentlichen Raum

WLAN drahtlose Datenübertragung
AAA-Batterien Stromversorgung ohne Steckdose
Keine Kabelwege freie Platzierung im Raum
Keine Lithium-Akkus Sicherheits- und Wartungsvorteil

Aufwand

Acht Schritte. Geringer Aufwand.

Von der ersten Ansprache der Bevölkerung bis zur laufenden Ausstellung – ohne Bauarbeiten, ohne eigenes IT-Projekt und ohne Kabelverlegung im Rathaus.

Kein Bauprojekt. Keine IT-Abteilung nötig.

01

Aufruf starten

Die Gemeinde ruft die Bevölkerung auf, Bilder mit ihren Geschichten einzusenden.

02

Bilder sichten

Die eingereichten Bilder werden gesichtet und auf Qualität sowie Eignung für die Ausstellung geprüft.

03

System vorbereiten

APHEUM bereitet das System technisch vor und richtet die Frames für den Einsatz im Rathaus ein.

04

Einbuchen & zuordnen

Bilder und der dazugehörige Kontext werden eingebucht und den Frames zugeordnet.

05

Wechsel-Rhythmus festlegen

Der Bilderwechsel wird eingestellt – zum Beispiel täglich oder alle drei Tage.

06

Hängung planen

Die Platzierung der Frames im Raum wird gemeinsam mit der Gemeinde geplant und abgestimmt.

07

WLAN verbinden

Die WLAN-Verbindung zu den Frames wird hergestellt – ohne zusätzliche Kabel oder bauliche Maßnahmen.

08

Fertig

Die Frames zeigen die Inhalte im laufenden Betrieb – die Ausstellung ist eröffnet.

Schwalmtal

So entstand die Ausstellung

Für den Auftakt wählte die Gemeinde das Thema „Weißt du noch? Schwalmtal in den 60er- und 70er-Jahren“. Das Projekt verbindet Bürgerbeteiligung, kuratorische Arbeit und technische Veröffentlichung in einem klaren Ablauf. Die redaktionelle Kontrolle bleibt bei der Gemeinde.

Die redaktionelle Kontrolle bleibt vollständig bei der Gemeinde.

01

Thema definieren

Die Kommune legt ein erinnerungskulturelles Thema fest und lädt zur Beteiligung ein.

02

Beiträge sammeln

Fotografien, Erinnerungen und Geschichten werden aus der Bevölkerung aufgenommen.

03

Kontext erzählen

Motive werden redaktionell geordnet und mit Erinnerungen, Namen, Orten und Hintergrundinformationen verbunden.

04

Ausstellung veröffentlichen

Die Inhalte werden im APHEUM System eingepflegt, den fünf Frames zugeordnet und mit QR-Kontext verbunden.

05

Im Raum zeigen

Die Bilder erscheinen wechselnd auf APHEUM Frames und bleiben öffentlich zugänglich. Durch die QR-Codes an den Frames kann zu jedem Bild der Kontext abgerufen werden.

06

Ausstellung weiterführen

Neue Themen, Motive und ergänzende Informationen können fortlaufend aufgenommen und veröffentlicht werden.

Ergebnis

Aus persönlichen Erinnerungen wird öffentliches Kulturgut

Die Ausstellung verbindet historische Motive mit den Erinnerungen der Menschen vor Ort. Erst diese Geschichten machen sichtbar, warum ein Bahnhof, eine Schule, ein Betrieb, ein Chor oder ein Treffpunkt für die Gemeinde Bedeutung hatte.

Für Kommunen, Museen, Archive, Bibliotheken und Bildungseinrichtungen entsteht daraus ein skalierbares Format: Themen setzen, Beiträge sammeln, Inhalte prüfen, kuratieren, per QR-Code vertiefen und dauerhaft im Raum sichtbar machen.
Erst die Geschichten machen aus einem Foto ein Stück lebendige Ortsgeschichte.
Der Kern der Case Study liegt in der Verbindung aus Bild und Erzählung. APHEUM wird dadurch nicht nur zur Präsentationsfläche, sondern zu einem kuratierbaren System für Beteiligung, Vermittlung und öffentliche Erinnerung.

Christopher Colshorn, APHEUM by Newstyle

Begegnung

Wiedererkannte Orte und Gesichter bringen Besucherinnen und Besucher miteinander ins Gespräch.

Beteiligung

Aus der Bürgerschaft erreichen die Gemeinde bereits Vorschläge für weitere Ausstellungsthemen.

Fortführung

Die Dauerausstellung bleibt während der regulären Öffnungszeiten zugänglich und kann fortlaufend aktualisiert werden.

Übertragbarkeit

Ein Prinzip. Viele Anwendungen.

Das in Schwalmtal erprobte Modell lässt sich auf unterschiedliche kommunale und institutionelle Aufgaben übertragen. Die Institution setzt ein Thema, sammelt Bilder und Erinnerungen, kuratiert die Beiträge und veröffentlicht sie im APHEUM System.

Kommunen & Verwaltungen

Ortsteile, Jubiläen, Strukturwandel, Migration, Vereinsleben, Ehrenamt, Schulen oder prägende Persönlichkeiten.

Museen, Archive & Bibliotheken

Vorhandene Sammlungen werden mit persönlichen Perspektiven verbunden und im Alltag neu zugänglich gemacht.

Bildung & Gesellschaft

Verbände, Bildungseinrichtungen und soziale Träger entwickeln eigene Beteiligungs- und Erinnerungsprojekte.

Für B2B-Projekte

Planen Sie ein Ausstellungs- oder Erinnerungsprojekt?

APHEUM unterstützt Kommunen, Kulturorte und Unternehmen dabei, Bildarchive, private Sammlungen und persönliche Geschichten hochwertig im Raum sichtbar zu machen.
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